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Filmkunstkino in Berlin-Schöneberg

Hitlers Hollywood - Das deutsche Kino im Zeitalter der Propaganda 1933 - 1945
D 2016 • 106 Min. • frei ab 0
Regie: Rüdiger Suchsland
Buch: Rüdiger Suchsland
mit: (in Filmausschnitten) Hans Albers, Heinz Rühmann, Zarah Leander, Ilse Werner, Marianne Hoppe, Gustav Gründgens, Leni Riefenstahl, Kristina Söderbaum
Kamera / Bildgestaltung: div.
Schnitt / Montage: Ursula Pürrer
Musik: div.

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Marianne Hoppe in »Auf Wiederseh’n Franziska«


Was weiß das Kino, was wir nicht wissen? Über 1.000 Spielfilme wurden in den Jahren 1933-1945 in Deutschland hergestellt. Bei den wenigsten handelt es sich um offene Propaganda. Aber noch weniger, der im Nationalsozialismus produzierten Filme sind harmlose Unterhaltung. Das nationalsozialistische Kino war staatlich gelenkt. Zugleich wollte es ‘großes Kino’ sein. Eine deutsche Traumfabrik. ‘Hitlers Hollywood’ erzählt erstmals von der dunkelsten und dramatischsten Periode deutscher Filmgeschichte, und erinnert zum hunderdsten Geburtstag der Ufa an diese Filme und ihre Stars: Hans Albers, Heinz Rühmann, Zarah Leander, Ilse Werner, Marianne Hoppe, Gustav Gründgens und viele mehr ...

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Georg Thomalla und Ilse Werner in »Wir machen Musik«

Die NS-Filme waren nicht nur technisch perfekt gemacht, sie waren emotional; sie weckten Sehnsüchte, ließen träumen, boten Zuflucht. Das Kino war industriell vorgefertigt und manipulativ. Vielleicht waren die Gefühle, die diese Filme weckten, oft ein Selbstbetrug, falsche Gefühle. Aber es waren eben Gefühle. Nur so ist die Wirkungskraft des NS-Kinos zu erklären. Millionen gingen seinerzeit ins Kino. Welche Träume träumten die Deutschen in ihrer ureigenen germanischen Traumfabrik? Wovon sollten sie träumen, wenn es nach den Machthabern ging? Wie funktioniert Propaganda?  Was weiß das Kino, was wir nicht wissen?

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Hilde Jansen in »Das grosse Spiel«

Wie sollten, und wie können wir damit umgehen, dass es Kinofilme gibt, die moralisch-politisch abstoßend und unentschuldbar sind, deren künstlerischer Wert und technisches Können sich zugleich aber nicht von der Hand weisen lassen?“ fragt sich Regisseur und Kritiker Rüdiger Suchsland (‘Von Caligari Zu Hitler’) und legt damit den Nährboden für seinen neuen Kinodokumentarfilm.

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»Zwei in einer grossen Stadt«

Dass das NS-Kino ein von rigider politischer und kultureller Zensur unterworfenes Kino war, ist bekannt, doch was verrät uns das nationalsozialistische Kino über das Dritte Reich und seine Menschen? Mit seiner neuen Regiearbeit HITLERS HOLLYWOOD widmet sich Rüdiger Suchsland dem Deutschen Kino im Zeitalter der Propaganda 1933 – 1945, hinterfragt, wie diese Filme, ihre Mythen und Erzählungen wirken, ihre offenen Lügen und ihre versteckten Wahrheiten … und erzählt dabei von Anpassern, Fanatikern, Karrieristen, Opportunisten, Rebellen, Widerständlern, Überläufern, von Feiglingen und Mutigen, von Tätern und Opfern.

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»Unter den Brücken«