Xenon Kino Berlin

Filmkunstkino in Berlin-Schöneberg

127 Hours
USA 2010 • 94 Min. • frei ab 12 • MPAA: rated R for language and some disturbing violent content/bloody images
Regie: Danny Boyle (s.a. »Steve Jobs« und »Slumdog Millionaire«)
Buch: Danny Boyle, Simon Beaufoy basierend auf dem Buch »Im Canyon - Between A Rock And A Hard Place« von Aron Ralston
mit: James Franco (s.a. »King Cobra« und »Howl« und »Milk«), Amber Tamblyn, Kate Mara, Clémence Poésy und Treat Williams (s.a. »Howl«)
Kamera / Bildgestaltung: Anthony Dod Mantle (s.a. »Slumdog Millionaire« und »Das Fest« und »Antichrist«)
Schnitt / Montage: Jon Harris
Musik: A.R. Rahman (s.a. »Slumdog Millionaire«)

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Im April 2003 bricht Aron Ralston auf, um im Monument Valley zu wandern ...

Dies ist die Geschichte des lebensgefährlichen Abenteuers in das der Bergsteiger Aron Ralston gerät, nachdem ihm ein abstürzender Felsbrocken auf den Arm rollt und eine kleine, abgelegene Schlucht in Utah für ihn zur Falle wird. Gefangen in dieser aussichtslos scheinenden Situation erinnert er sich an Freunde, Geliebte, Familie und die beiden Frauen, die wie er in der unwirtlichen Landschaft wanderten und die er kurz vor seinem Unfall getroffen hatte. Während der nächsten fünf Tage kämpft Ralston mit den Elementen und mit seinen eigenen Dämonen, um schliesslich heraus zu finden, dass er den Mut und die Mittel hat, sich selbst aus dieser schrecklichen Situation zu befreien, eine gut zwanzig Meter hohe Wand hinab zu klettern und dann noch einen fast 13 Kilometer langen Fußmarsch zu absolvieren bevor er endlich gerettet wird ...

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im Nationalpark in Utah türmen sich riesige rote Steinmonumente ...

An einem Freitagabend im April 2003 fuhr der 26jährige Aron Ralston nach Utah, um über das Wochenende im atemberaubend schönen und abgelegenen Canyonlands National Park zu wandern. Sechs Tage später tauchte er wieder auf und berichtete die erstaunlichste Geschichte, die man jemals über das Überleben in freier Natur gehört hatte ­ und von (über-)menschlicher Stärke in echter Not. Viele die die Geschichte von Ralstons Überleben in jenen grauenvollen 127 Stunden in der Wildnis hörten ­ seine Hand gefangen unter einem herabgestürzten und unbeweglichen Felsblock, ausgerüstet mit knapper Verpflegung und wenigen Tropfen Wasser, einer Situation, der er nur durch einen Akt unglaublicher Tapferkeit entkommen konnte ­ fragten sich:
Was hat er in diesem plötzlichen, extremen Moment der Erkenntnis durchgemacht?
Wie schaffte er es, den Willen zu entwickeln, in so einer verzweifelten Situation durchzuhalten?
Hätte ich das Gleiche getan, um zu überleben?

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unterwegs begegnen ihm zwei andere Wanderinnen ...

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beim Herumklettern stürzt er ab ...

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... und bleibt mit dem Unterarm unter einem Felsblock stecken ... was tun?

Dieser Film lief im Xenon im März 2011