Xenon Kino Berlin

Filmkunstkino in Berlin-Schöneberg

Fremde Haut
D / AT 2005 • 100 Min. • frei ab 12 • dt. / farsi OmU
Regie: Angelina Maccarone (s.a. »Charlotte Rampling - The Look« und »Verfolgt« und »Vivere«)
Buch: Angelina Maccarone, Judith Kaufmann
mit: Jasmin Tabatabai (s.a. »Pieces Of My Heart« und »Die Unberührbare« und »Vier Minuten«), Anneke Kim Sarnau, Hinnerk Schönemann, Navid Akhavan, Jens Münchow, Jevgenij Sitochin
Kamera / Bildgestaltung: Judith Kaufmann (BVK) (s.a. »Charlotte Rampling - The Look« und »Die Fremde« und »Vier Minuten« und »Vivere«)
Schnitt / Montage: Bettina Böhler (s.a. »Rosie« und »Charlotte Rampling - The Look« und »Verfolgt« und »Vivere«)
Musik: Hartmut Ewert, Jacob Hansonis (s.a. »Verfolgt« und »Vivere«)

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Die iranische Lesbe Fariba flieht nach Deutschland um der Todesstrafe zu entgehen ... nachdem ihr Asylantrag abgelehnt wurde, nimmt sie die Identität von Siamak Mustafai an, einem Asylbewerber, dessen Antrag durchkam, der sich aber gerade das Leben nahm ...

Sie ist jung, sie ist schön, sie ist intelligent. Und sie liebt Frauen. Dafür droht der Dolmetscherin Fariba in ihrem Heimatland Iran die Todesstrafe. Nachdem ihr lesbisches Verhältnis von unerbittlichen Sittenwächtern entdeckt wurde, flieht sie nach Deutschland. Nach Ablehnung ihres Asylantrages am Flughafen Frankfurt droht ihr die Abschiebung. Der Selbstmord eines iranischen Mitinsassen eröffnet ihr einen Ausweg aus der verzweifelten Situation: Fariba nimmt seine Identität an und erhält als Siamak Mustafai eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung in der schwäbischen Provinz. Die kultivierte Großstädterin in fremder Haut landet in einem kleinen Kaff. Sie kennt Deutschland aus der Literatur - auf Sielmingen ist sie nicht vorbereitet. Sie spricht wie ein Mann, geht wie ein Mann, gibt sich wie ein Mann. Und will nur eins: ihre weibliche Identität zurück. Um einen falschen Pass bezahlen zu können, arbeitet sie illegal in einer Sauerkrautfabrik und lernt Anne kennen, eine junge Kollegin. Die findet Gefallen an dem seltsamen Fremden. Fariba kann nicht widerstehen, zögert aber, ihren Gefühlen nachzugeben, um ihre Siamak-Fassade nicht zu gefährden; dann offenbart sie ihr Geheimnis und das Glück scheint zum Greifen nah …

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in der schwäbischen Provinz muss Siamak/Fariba auf einem Sauerkrautfeld arbeiten, um Geld zu verdienen, damit sie wieder als Frau leben kann ...
bei der Arbeit lernt Siamak seine Arbeitskollegin Anne kennen ...

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Anne empfindet mehr für den seltsamen, zierlichen Fremden und stürzt Siamak in Identitätsprobleme ...
Faribas doppelte identität wird aufgedeckt, muss Sie in den Iran zurückkehren?

Dieser Film lief im Xenon im November 2005 bis Januar 2006