Xenon Kino Berlin

Filmkunstkino in Berlin-Schöneberg

Gods and Monsters
»Gods and Monsters« USA 1998 • 105 Min.
Regie: Bill Condon (s.a. »Kinsey«)
Buch: Bill Condon nach einem Roman von Christopher Bram
mit: Ian McKellen (James Whale) (s.a. »Bent«), Brandon Fraser (Clayton Boone), Lolita Davidovich (Betty), Lynn Regdrave (Hanna) (s.a. »Ein Freund zum Verlieben« und »Kinsey« oder »Der Jane Austen Club«)
Kamera / Bildgestaltung: Stephen M. Katz
Schnitt / Montage: Virginia Katz (s.a. »Kinsey«)
Musik: Carter Burwell (s.a. »Carol« und »Howl« und »The Kids Are All Right« und »Velvet Goldmine« und »Before Night Falls« und »Kinsey«)
OSCAR® 1999 für das beste adaptierte Drehbuch

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Der attraktive Ex-Marine Clayton streift ziellos durchs Leben. Impulsiv, ungehobelt und ohne Bildung hält er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und erkämpft sich den gebührenden Respekt notfalls mit Gewalt. Eine Anstellung als Gärtner führt ihn ins Haus von James Whale, einem britischen Gentleman, von dem er sich bei der Arbeit alsbald beobachtet fühlt. Clayton weiß nichts von Whale, ahnt nicht, daß sich hinter seinem Arbeitgeber der berühmte Schöpfer der Frankenstein-Filme und einer der brillantesten Regisseure der 30er-Jahre verbirgt. Heute, im Glamour der Fifties, ist Whales Starruhm allerdings fast vergessen, und der scharfzüngige Exzentriker begnügt sich damit, gelegentlich auftauchende Reporter zum Strip-Poker zu verführen. Aus seinem Schwulsein hat Whales nie einen Hehl gemacht, im homophoben Hollywood Grund genug, seiner Karriere ein rasches Ende zu bereiten. Der einstige Star und passionierte Maler ist von dem muskelbepackten jungen Mann aufs Äußerste fasziniert. Als sich Clayton gegen Extra-Bezahlung locken läßt, Whale Modell zu stehen, entspinnt sich zwischen den ungleichen Männern eine Beziehung zwischen Begierde und Respekt, Voyeurismus und tiefer Sehnsucht ... Verzaubert 1998

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Dieser Film lief im Xenon im Mai bis August 2000