Xenon Kino Berlin

Filmkunstkino in Berlin-Schöneberg

Breakfast on Pluto
IR / UK 2005 • 135 Min. • frei ab 12 • MPAA: Rated R for sexuality, language, some violence and drug use
Regie: Neil Jordan
Buch: Neil Jordan nach einem Roman von Patrick McCabe
mit: Cillian Murphy (s.a. »Edge Of Love«), Stephen Rea, Liam Neeson (s.a. »Kinsey«), Brendan Gleeson (s.a. »Suffragette« und »Am Sonntag bist Du tot« und »Albert Nobbs«), Gavin Friday sowie Bryan Ferry
Kamera / Bildgestaltung: Declan Quinn
Schnitt / Montage: Tony Lawson
Musik: Anna Jordan

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Patrick »Kitten« Braden, eine junge Transe aus einem irischen Nest ... perfekt aufgetakelt

Diese Geschichte erzählt von der naiv schmachtenden Suche nach Liebe und Geborgenheit des jungen irischen Transvestiten Patrick, Patricia »Kitten« Braden, der es im London der 70er Jahre zu einiger Berühmtheit auf dem Straßenstrich rund um den Piccadilly Circus bringt. 1958 wird Patrick in Tyreelin, nahe der Grenze zu Nordirland, geboren. Aus der Ferne betrachtet, wirkt das verschlafene Nest wie ein Postkartenidyll, doch dieser Eindruck täuscht. Patrick ist ein Findelkind ­ das Resultat eines »Fehltritts« des Dorfgeistlichen. Seine Mutter, die bei Father Bernard als Haushälterin gearbeitet hat, ist seit der Niederkunft verschwunden …

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die 70er-Jahre: beginnende Strassenunruhen im Nordiralnd-Konflikt ... und Kitten mittendrin ...

Patrick wächst bei einer Pflegemutter auf: Ma Braden ist die boshafte, trinkfeste Chefin des örtlichen Pubs. Schon als er zehn Jahre alt ist, hat Patrick eine Vorliebe für die Kleider und Lippenstifte seiner Stiefschwester. In seinen Teenager-Jahren, als Glam-Rocker mit beträchtlichem Mascara-Verbrauch, legt Patrick sich immer wieder mit den dörflichen Autoritäten an ­ bis er schließlich auf der Suche nach seiner leiblichen Mutter das bigotte Irland verlässt und nach London geht. Doch
»Kitten« findet sich nur schwer in dem grausam-grotesken Leben der Metropole zurecht. Auch die Suche nach seiner Mutter gestaltet sich zu einer wahren Odyssee, bei der er den skurrilsten Menschen begegnet, beinahe umgebracht wird ­ und schliesslich an dem einzigen Ort landet, von dem er glaubte, ihn für immer hinter sich gelassen zu haben: seine Heimatstadt …

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Kitten verlässt Irland um in London nach seiner leiblichen Mutter zu suchen ... mit irgendwas muss man ja sein Geld verdienen ...