Xenon Kino Berlin

Filmkunstkino in Berlin-Schöneberg

The Bubble
»Habuah« Israel 2006 • 115 Min. • hebr.O.m.U.
Regie: Eytan Fox (s.a. »Yossi & Jagger« und »Walk on Water« und »Yossi«)
Buch: Gal Uchovsky (s.a. »Walk on Water«), Eytan Fox
mit: Ohad Knoller (s.a. »Yossi & Jagger« und »Yossi«), Yousef Sweid, Daniela Wircer, Alon Friedmann, Lior Ashkenazi (s.a. »Walk on Water«)
Kamera / Bildgestaltung: Yaron Scharf (s.a. »Close To Home« und »Yossi & Jagger«)
Schnitt / Montage: Yosef Grunfeld (s.a. »Yossi & Jagger« und »Walk on Water« und »Yossi«), Yaniv Raiz
Musik: Ivri Lider (s.a. »Yossi & Jagger« und »Walk on Water«)


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Tel Aviv: Die WG der jungen Israelis Noam (re.), Yali (li.) und Lulu hat den Palästinenser Ashraf aufgenommen ...
Noam hat Ashraf an einem Grenzübergang kennengelernt, woraufhin Ashraf ihm nachTel Aviv gefolgt ist, die zwei werden ein Paar ...


Die Gegend um die Sheikin Street ist das schickste und hippeste Viertel von Tel Aviv. Mit ihren Modeläden und Gallerien scheint die Sheikin Street auf einem anderen Planeten zu liegen als der Rest des Nahen Ostens. Zu den Bewohnern dieser »friedlichen Seifenblase«, die von den Konflikten in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft so wenig wie möglich wahrnehmen wollen, gehören auch drei junge Israelis, die sich hier eine Wohnung teilen: Lulu und das schwule Paar Noam und Yali. Lulu arbeitet in einem Body Shop, Noam in einem Plattenladen, Yali betreibt ein Café. Das coole und vorhersehbare Szeneleben des Trios nimmt eine unerwartete Wendung, als Noam den jungen Palästinenser Ashraf kennen lernt: Noam ist als Wachtposten an einem Grenzübergang zur Westbank eingeteilt, als Ashraf in unmittelbarer Nähe als Geburtshelfer tätig wird. Später trifft man sich in Tel Aviv wieder, wo die beiden Männer eine Affäre miteinander beginnen. Auch Lulu und Yali haben ihre Affären - doch die zwischen Noam und Ashraf scheint eine besondere zu sein: ein Symbol für gegenseitiges Verständnis und den Frieden. Darum beschließen die jungen Israelis, Ashraf den illegalen Aufenthalt in Tel Aviv zu ermöglichen. Er muss sich nur etwas anders kleiden, dann arbeitet er unter einem hebräischen Namen in Yalis Café. Eine Strandparty, die sich gegen die Besetzung der palästinensischen Gebiete richtet, soll das friedliche Zusammenleben besiegeln. Doch die Utopie der jungen Leute wird von der politischen und sozialen Wirklichkeit des Nahen Ostens und der immer wieder ausbrechenden Gewalt schließlich eingeholt ...

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in der »Blase Tel Aviv« ist die Lage relativ entspannt ... es folgen unbeschwerte Tage - die vier planen einen Friedens-Rave am Strand zu veranstalten ....

Ashraf kann unter einem anderen Namen bei Yali im Café arbeiten - es darf bloss niemand von den Besuchern entdecken, dass er Araber ist …

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über den Dächern von Tel Aviv. Ashraf muss zurück. Seine Schwester wird einen Ranghohen Hamas-Aktivisten heiraten ...
vor der Heirat vertraut Ashraf seiner Schwester an, dass er schwul ist und sich in einen Israeli verliebt hat. Es droht ein offener Konflikt ...

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die Lage eskaliert. Einen Tag nach der Hochzeit erliegt Ashrafs Schwester einem Attentat, welches ihrem Mann gegolten hat ...
Ashraf muss den Tod seiner Schwester vergelten, doch wie wird er sich entscheiden? ... hat eine arabisch-israelische Liebe überhaupt eine Chance - noch dazu eine homosexuelle?

Sheikin Street is one of Tel Aviv’s hippest and chicest areas. Sheikin Street’s fashionable shops and galleries give it the appearance of being on another planet to the rest of the Middle East. The inhabitants of this peaceful soap bubble manage to keep an oblivious distance from the conflict all around them. Among them are three young Israeli flatmates: Lulu and a gay couple named Noam and Yali. Lulu works at a Body Shop, Noam at a record store and Yali runs a café. The trio’s predictably cool lifestyle takes a sudden turn when Noam meets a young Palestinian named Ashraf. Noam is drafted to serve as a guard at a border point on the West Bank, whilst Ashraf becomes a birth attendant nearby.


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mit diesem selbstgemachten Plakat-Motiv werben die vier für einen Friedens-Rave am Strand von Tel Aviv ...

The two men later meet in Tel Aviv and start having an affair. Lulu and Yali also have affairs, but Noam and Ashraf’s relationship is something special; it is like a symbol for mutual understanding and peace. For this reason, the young Israelis decide to help Ashraf stay on in Tel Aviv illegally. They dress him up a bit, give him a Hebrew name and put him to work in Yali’s café. They all decide to celebrate their peaceful coexistence at a beach party calling for an end to the occupation of Palestinian territories. But in the end, the young people’s utopia is engulfed by the political and social realities of the Middle East and the constant outbursts of violence ...

Dieser Film lief im Xenon im September und Oktober 2007