Xenon Kino Berlin

Filmkunstkino in Berlin-Schöneberg

Maria By Callas
FRA 2018 • 113 Min. • frei ab 0 • franz. O.m.U.
Regie: Tom Volf
Buch: Tom Volf
mit: Maria Callas (s.a. »Callas Assoluta«), Aristoteles Onassis, Vittorio de Sica, Pier Paolo Pasolini, Luchino Visconti, Omar Sharif u.v.a.
Kamera / Bildgestaltung: div.
Schnitt / Montage: Janice Jones
Musikalische Leitung: Laurent Macé
Briefe gelesen von: Fanny Ardant

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Mit ihrer Kunst und ihrem Privatleben stand der Opernstar Maria Callas (s.a. »Callas Assoluta«) zu Lebzeiten stark im Fokus der Öffentlichkeit. 40 Jahre nach ihrem Tod erzählt die Ausnahmekünstlerin ihre Geschichte erstmals in ihren eigenen Worten. Dabei sind es weniger die Meilensteine ihrer Karriere, die die sensible Dokumentation beleuchtet, als vielmehr das, was diese besondere Frau in ihrem Tiefsten bewegte und welche Resümees sie aus den Ereignissen ihres Lebens zog. Sei es der Rausschmiss aus der Metropolitan Opera, die intensive, wenn auch schwierige Freundschaft und Liebe zu Aristoteles Onassis, die Rückkehr auf die Bühne, der Druck, die Verausgabung oder das ambivalente Schicksal mit solch einer Begabung gesegnet zu sein ...

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Aus mannigfachem Archivmaterial webte Regisseur Tom Volf ein sehr persönliches Porträt des Weltstars. Den roten Faden bildet ein unveröffentlichtes TV-Interview von David Frost aus dem Jahre 1970. Um die Themen dieses Gesprächs arrangiert Volf einen immensen Reichtum an unterschiedlichsten Zeugnissen wie private Fotos und Videos, Aufzeichnungen ihrer Auftritte und Mediendokumente. In TV- oder Radiointerviews oder auch in ihren Briefen: Immer sind es die Worte von Maria Callas selbst, die ihr Leben erzählen. Kunstvoll vervollständigt wird die Erzählung durch insgesamt 10 ausgesungene Arien ...

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Zehn Arien im Film:

‚Ah! quanto cielo!‘ – Madama Butterfly (Puccini) mit dem Orchester des Teatro alla Scala unter Herbert von Karajan. 1955, Columbia Graphophone Company Ltd.

‚Mercè, dilette amiche‘ – I Vespri Siciliani (Verdi) mit dem Orchester des Teatro alla Scala unter Tullio Serafin. 1954, Columbia Graphophone Company Ltd.

‚Casta Diva‘ – Norma (Bellini) mit dem Orchester des Théâtre National de l’Opéra unter Georges Sébastien. 1958, ORTF / INA

‚Addio del passato‘ – La Traviata (Verdi) mit dem Orchester Sinfónica Nacional unter Franco Ghione. 1958, Radio e Televisao de Portugal

‚Vieni! T’affretta‘ – Macbeth (Verdi) mit dem Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Nicola Rescigno. 1959, Norddeutscher Rundfunk

‚L’amour est un oiseau rebelle‘ – Carmen (Bizet) mit dem Royal Opera House Orchestra unter Georges Prêtre. 1962, Associated Television Ltd.

‚Voi lo sapete, o mamma‘ – Cavalleria Rusticana (Mascagni), Privataufnahme

‚Ah non credea mirarti‘ – La Sonnambula (Bellini) mit dem Orchestre de Radiodiffusion Télévision Française unter Georges Prêtre

Akt 1, Schluss, und Akt 2, Schluss – Norma (Bellini), Privataufnahme

‚La mamma morta‘ – Andrea Chenier (Giordano) mit dem Orchester des Teatro alla Scala unter Tullio Serafin. 1954, Columbia Graphophone Company Ltd.

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