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Der junge James Dean - Joshua Tree, 1951
»Joshua Tree, 1951 - A Portrait Of James Dean« USA 2012 • 92 Min. • engl. O.m.U. • frei ab 12

Regie: Matthew Mishory
Buch: Matthew Mishory
mit: James Preston, Dan Glenn, Edward Singletary Jr., Dalilah Rain, Erin Daniels, Robert Gant
Kamera: Michael Marius Pessah
Schnitt: Chris Kirkpatrick
Musik: Arban & Steven Severin
www.joshuatree1951.com

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Jimmy Dean mit seinem Mitbewohner in der Wüste Joshua Tree ...

»Das Wesentliche ist unsichtbar für die Augen«
Ein intimes Portrait von James Dean (s.a. »Life«) 1951 auf der Höhe seiner Bekanntheit auf dem Weg ein grosser Schauspieler und eine amerikanischer Ikone zu werden. Vorwiegend angesiedelt in den frühen 50ern, konzentriert sich der Film auf Dean's Erfahrungen als Jungschauspieler in Los Angeles, und mischt biographische und erfundene mit traumhaften Elementen, um einen Schlüsselmoment in seinem jungen Leben darzustellen.
James Byron Dean wurde 1931 in Marion, Indiana, geboren, als er 6 Jahre alt war, wechselte sein Vater den Job und die Familie zog nach Los Angeles. Als Dean‘s Mutter 1940 an Krebs verstarb, wurde Dean nach Indiana zurückgeschickt um bei Tante und Onkel zu leben. Als Teenager suchte er den Rat und die Freundschaft von Methodisten-Pater Reverend James DeWeerd, der einen wesentlichen Einfluss auf ihn hatte und ihm half, seine Interessen am Stierkampf, am Autorennen und dem Theater zu kultivieren.
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angekommen in Hollywood ...

Nach seinem Abschluss an der High School 1949, zog er zurück nach Californien zu seinem Vater und Schwiegermutter. Er schrieb sich am Santa Monica College ein kurz nach dem er an der University Of California in Los Angeles angenommen wurde und wechselte zum Studienfach »Theater« (Drama), was ihm mit seinem Vater entzweite. Während dieser Zeit am UCLA schlug er 350 Schauspielstudenten und ergatterte die Rolle des Malcolm in »Macbeth«. In dieser Zeit nahm er auch Teil an James Whitmore's Acting Workshop. Im Januar 1951 verliess er UCLA um seine Karriere als Berufsschauspileer zu beginnen.

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Des Filmes Gegenwart ist 1951, als Dean in die Wüste Joshua Tree fuhr, ein paar Stunden entfernt von seiner Wohnung in Santa Monica. Mit auf der Reise ist sein Mitbewohner, ebenfalls ein um Rollen kämpfender Mime, sowie Violet, ein kleines Filmsternchen in Begleitung ihres schmierigen Producers Roger. Einzelne Momente zeigen uns, in Joshua Tree als auch in der kürzeren Vergangenheit, den Dean, den sie kennengelernt haben:
Einerseits ein Portait eines grossen Künstlers als junger Mann, teils Liebesgeschichte, andererseits Erforschung der Nachkriegs-Hollywood-Maschine, präsentiert »Joshua Tree, 1951« eine selten gesehene Seite von James Dean. Sich seiner selbst bewusst legendär zu sein, ist er einerseits kindlich und weltgewandt, brutal und romantisch, ein Intellektueller und Hosenscheisser aus Indiana, ein Playboy und auch ein Mann von grosser Sensibilität. Diese unerschrockene und ehrliche Erforschung von Dean's komplizierter Sexualität und formativen Beziehungen, definieren ihn um für eine neue Generation ...
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Dieser Film lief im Xenon im April und Mai 2013