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Wenn Sie bezahlt haben für das, was Sie heute den Menschen hier angetan haben, dann kann ich Ihnen meine Hilfe anbieten. Diese Hilfe wird sich nicht auf Ihre Person beziehen, niemals. Ich kann Ihnen helfen, dass Sie besser spielen. Nicht dass Sie besser werden. Überlegen Sie es sich.« |
»Ach, Sie meinen diese Geräusche.« »Das ist meins, das bin ich!« »Wenn ich es nochmal höre, melde ich Sie ab.« »Sie wollen, dass ich auch so einen Knicks mache. Sie wollen, dass ich so einen Scheiß-Knicks mache.« |
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Regisseur Chris Kraus: »Homosexualität ist nicht das Thema. Es geht um Liebe, und Liebe ist durch Sexualität nicht eingrenzbar. Wenn sich Menschen für einander öffnen, was sehr selten passiert, ist alles möglich. Das gerade interessiert mich ja. An Harold and Maude ist doch nicht interessant, dass eine Achtzigjährige mit einem Zwanzigjährigen schläft. Sondern wie es dazu kommt, dass das keine Rolle spielt. Begehren habe ich in meinem Film nicht gezeigt, weil ich von lesbischem Begehren keine Ahnung habe. Aber diese Art Liebe, die in Vier Minuten erzählt wird, die kenne ich schon, also diesen romantischen Kern, dieses Verzehrende. Das kann ins Tragische oder ins vollkommen Lächerliche führen ...« |
Hauptdarstellerin Monica Bleibtreu: »Ich mochte sie von Anfang an und empfand große Sympathie für diese so grauenhaft traumatisierte Frau, die eigentlich das Leben verweigert und emotional seit dem 20. Lebensjahr stehen geblieben ist, seit der Ermordung ihrer großen Liebe durch die Nazis. Sie leidet seitdem unter Schuldbewusstsein, weil sie ihre Freundin verleugnete. Sie hat alles verraten, ihre homosexuelle Neigung, die große Liebe und damit auch sich selbst. Das schlechte Gewissen lässt sie nicht mehr los. Mich hat die Annäherung zwischen den beiden Frauen gereizt. Die eine, die das Leben zerschlägt, die andere, die junge Jenny, die es verweigert. Im Grunde geht es darum, dass beide ein Stück bei sich selbst ankommen. Die Junge vielleicht mehr als die Ältere, aber die kann es zumindest akzeptieren. Sie verbietet der Kleinen erst, sie selbst zu sein, sie verbietet ihr, ihren eigenen Ausdruck zu finden und trotzdem erkennt sie zum Schluss, dass es darum geht, den eigenen Ton zu finden, seine eigene Musik. Und das schafft sie in den letzten Vier Minuten ...«. |
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