• Vier Fenster
  • D 2005 • 80 Min. • frei ab 18 • dt.F.m.engl.U.
  • Regie: Christian Moris Müller
  • Buch: Christian Moris Müller
  • mit: Margarita Broich, Frank Droese, Thorsten Merten, Theresa Scholze
  • Kamera: Jürgen Jürges (s.a. »Fontane Effi Briest«)
  • Schnitt: Maja Stieghorst
  • Musik: Chandra Fleig, Annette Focks (s.a. »Vier Minuten« und »Krabat« )
der Vater - ein arbeitsloser Polizist -
der Sohn - treibt sich in Peep-Shows herum -
die Mutter - versucht ihre Kinder zu beschützen, doch von dem Inzest in der Familie bemerkt sie nichts ...

Berlin-Wedding: Vier Gesichter einer Familie. Vier Schreie nach Leben. Ein Geheimnis hinter vier Fenstern. Sie wollen sich voneinander lösen, doch sie umklammern sich immer fester. Mit aller Kraft halten sie die Fassade aufrecht. Je lauter sie lachen, desto stiller wird es um sie. Immer tiefer ziehen sich die Risse im Familienbild, bis sich dahinter ein unausweichliches Geheimnis offenbart.

Vier Fenster, das bedeutet vier Kapitel über vier Individuen, die ihr Glück im Verborgenen suchen: Der Sohn trifft auf einen Fremden, der ihn nicht küssen will. Der Vater küsst seine Frau und meint seine Tochter. Die Tochter wird von ihrer Mutter geküsst, ein Schlag ins Gesicht. Die Mutter provoziert den Kuss eines Fremden und hofft, dass ihr Mann ihre Wunden leckt. Gemeinsam ist ihnen das Verlangen nach Geborgenheit, also halten sie einander fest. Der Preis ist unendliche Sprachlosigkeit ...

die Tochter - aus der familieren Wohnung ausgezogen, aber nicht weit genug: nur zwei Stockwerke höher ...
der Sohn - auf der Suche nach Männerbekanntschaften