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um keine Risiken einzugehen, beschliesst er ein Jahr ohne Liebe
= Sex auszukommen, und wendet sich der Fetisch-Szene seiner Stadt
zu ...
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»30, 1,73 m, kurze Haare, lieber Junge, sucht Partner oder maskulinen
Typen, aktiv, Beschützer, gut ausgestattet, für Beziehung, Safe
Sex.«
Pablo, ein Schriftsteller, gerade aus Paris nach Buenos Aires
zurückgekehrt, sucht per Anzeige seinen »Meister« einen starken
Mann fürs Leben. Seine Suche wird zu einem aufregenden Trip in
die SM-Szene der Stadt. Gleichzeitig beginnt er ein Tagebuch
über seine Aids-Erkrankung, seine Abenteuer in Pornokinos und
auf Sex-Partys, seine Hoffnung, in dem geheimnisvollen Martín
seine große Liebe zu finden und mit ihm seine Todesangst zu überwinden.
Ein Jahr wird er in seinem Tagebuch festhalten: ein Jahr der Suche,
des Verlusts, der Hoffnungen, der hemmungslosen Kicks ein Jahr
ohne Liebe.
EIN JAHR OHNE LIEBE basiert auf dem autobiografischen Roman von
Pablo Pérez, der zusammen mit der Regisseurin auch das Drehbuch
schrieb. Mit dem im Titel angesprochenen Jahr ist ein bestimmtes
gemeint: 1996, als man in der Aids-Therapie dazu überging, Patienten
statt mit dem hochgiftigen AZT mit einem sogenannten »Medikamentencocktail« zur Eindämmung der Virenproduktion zu behandeln.
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