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Nigel, Jahrgang 1958, kommt aus Mittelengland. Songs von Dusty Springfield, Miniröcke, Milchspeisung in der Schule, Dosengemüse zu Hause und verbrannter Toast prägen Nigels frühe Jugend. Mit neun Jahren erleidet Nigel das Trauma seines Lebens, die Mutter stirbt. Mrs. Potter kommt ins Haus. Ihr Putzfimmel geht Nigel auf die Nerven, aber sie kann besser kochen als die verstorbene Mutter. Für den Kochunterricht in der Schule kopiert Nigel ihre Rezepte, was der Stiefmutter nicht gefällt, denn nun bekommt sie Konkurrenz im Kampf um die Aufmerksamkeit des Hausherrn. Der wehrt sich vergeblich gegen die Überfütterung und stirbt. Jetzt hält Nigel nichts mehr zu Hause. Er findet seinen Weg in die professionelle Küche und wird zu einem der beliebtesten Köche Englands. Der junge Nigel entdeckt das Kochen und die Sexualität. Glück und Tränen liegen in beiden Fällen eng beieinander ... ... »Toast« ist aber primär kein Film über einen Starkoch und
sein Wirken, sondern nur ein Film, der die Umstände aufzeigt,
wie dieser Junge aus gutbürgerlichem Hause seine Berufung fand.
Die kleine Episode mit dem Gärtner der Slaters, der Nigel nicht
nur zum Naschen von jungem Gemüse verführt, sondern ihm auch den
ersten Kuss schmackhaft macht, ist da aus autobiografischer Sicht
durchaus wichtig ... Thomas Volkmann AG KIno |
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