Frank ist Lehrer, Bernd arbeitet in einem Kino. Bernds Zukunftstraum
ist das ruhige Leben zu zweit, mit Blumentopf und Bauernhof. Frank
braucht das Abenteuer, die Sehnsucht, die Erfahrung von Grenzen.
Frank ist Tag und Nacht in Berlin unterwegs, immer auf der Suche
nach einem sexuellen Abenteuer. Er holt sich seine Kerle von der
Klappe, aus der Männersauna, der Nacht der Grossstadt. Selbst
seinen Tankwart begehrt er - und nach wochenlangem Zublinzeln
ist es soweit. Bernd ist verzweifelt. Er bekocht Frank, wäscht
ihm die Socken, bekommt aber nicht, wonach er sich sehnt: Franks
Treue. Auf einem verschrobenen Tuntenball kommt es zur Eskalation
...
Taxi zum Klo ist ein Film, wie er schwuler nicht sein könnte,
aus der Zeit vor AIDS. 1980 auf den 14. Hofer Filmtagen uraufgeführt,
gewann er 1981 den «Max-Ophüls-Preis» in Saarbrücken. Deutschlandweit
waren die Kinos über Wochen hinweg ausverkauft, in New York haben
über 200.000 Menschen diesen Film gesehen.