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- Standesgemäss
D 2009 87 Min. frei ab 0
- Regie: Julia von Heinz (s.a. »Was am Ende zählt«)
- Buch: Julia von Heinz, John Quester (s.a. »Was am Ende zählt«)
- mit: Alexandra Gräfin von Bredow, Alexandra Baroness von Beaulieu Marconnay,
Verena von Zerboni di Sposetti
- Kamera: Marcus Winterbauer, John Quester, Axel Schneppat
- Schnitt: Frank Brummundt
- Musik: Matthias Petsche (s.a. »Was am Ende zählt«)
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Wenn eine adelige Frau unter Stand heiratet, also sagen wir, einen
Friseur ehelicht, dann ist sie nicht nur ihren Titel los, sondern
auch ihren guten Namen und ihren adeligen Bekanntenkreis. Wenn
ein adeliger Mann dasselbe macht, ist alles anders. Die Friseurin
wird zur Frau mit Titel und alles ist in Butter.
Zugegeben: Das klingt wie ein Luxusproblem. Der Dokumentarfilm
von Julia von Heinz aber ist viel mehr, als ein augenzwinkernder
Blick auf adelige Singlefrauen, die ihren Prinzen suchen. Einfühlsam
schwingt sie sich in die Leben ihrer drei Protagonistinnen ein.
Sie fächert deren Gefühlswelten auf, zeichnet drei eindringliche
menschliche Portraits und stimmt gleichzeitig einen Abgesang auf
eine aussterbende Parallelgesellschaft an.
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Baronesse Alexandra von Beaulieu Marconnay, Oboistin und Lehrerin,
hat nach dem Tod des Vaters eine enge Beziehung zu ihrer Mutter.
Beim Umzug in eine neue Stadt nützen ihr ihre adeligen Verbindungen,
um dort Fuss zu fassen. Doch es fällt ihr schwer, aus dem Schatten
der Mutter und der mächtigen Ahnenreihe zu treten ...
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Gräfin Alexandra von Bredow lebte ein wildes Leben mit rauschenden
Bällen. Heute bewohnt sie eine Einzimmer-Wohnung und lebt davon,
Perlenketten herzustellen. Im Alter von 48 Jahren findet sie nach
Depressionen und Rückschlägen endlich die große Liebe ...
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Verena von Zerboni di Sposetti hat mit Mädcheninternat und Jurastudium
eine elitäre Erziehung genossen. Mit der Entscheidung, ihren Beruf
als Rechtsanwältin aufzugeben und etwas völlig anderes zu machen,
katapultiert sie sich aus der adeligen Gesellschaft heraus und
muss sich ganz neu orientieren ...
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