Inspiriert von ihrer eigenen Jugend im finnischen Tampere erzählt
die Filmemacherin eine Geschichte aus der Pubertät, einer Zeit,
in der alles sehr zerbrechlich, einmalig und verletzbar ist. In
ihrem Freundeskreis spricht die 16-jährige Sonja erfahren über
Sex, aber ihrer besten Freundin Julia erzählt sie, dass sie noch
nie mit einem Jungen geschlafen hat - nicht mal mit ihrem Freund
Anton. Stattdessen bemerkt Sonja ihre neuen Gefühle für Julia,
die sie jedoch unterdrückt. Nachdem sie ein Wochenende bei ihrem
Vater an der Ostsee verbracht hat, ist nichts mehr so wie es war ...
achtung berlin new berlin film award
»Sonja« ist ein stiller Film, der durch seine Poesie und Sensibilität
besticht. Er behandelt die allgemeingültigen und zeitlosen Themen
der jugendlichen Selbstfindung, der geschlechtlichen Identität
und Orientierung im Kontext eines urbanen Umfeldes der Gegenwart.
Es ist die feinfühlige Charakterzeichnung einer jungen Frau, die
sich abzugrenzen versteht und ihre Ansprüche an die Umwelt angemessen
formuliert ... Mutig und entschlossen folgt Sonja ihren Gefühlen,
lässt sich nicht beirren und geht dabei bis an ihre Grenzen ...
«
(Jury des 16. Filmkunstfestes Schwerin)