Jungmime und Gianni-Versace-Model Ian Somerhalder spielt den Schwulen Paul ...
Paul ist frustriert ... er gerät immer an die falschen Jungs ...
Paul war mal mit seiner Kommilitonin Lauren zusammen ...

Camden College, ein kleines liberales College der schönen Künste irgendwo in New England der Gegenwart. Die grosse Samstag-Nacht Party steigt: Lauren wird von einem Typ aus der Stadt entjungfert, schwärmt aber eigentlich für Sean, dem Klein-Dealer, der anonyme Liebesbriefe erhält, für den sich auch Paul, ein junger Schwuler, interessiert, der scheinbar immer an die falschen Typen gerät ... So geht’s los. Hübsche rückwärtslaufende Kameraspielereien führen zum Anfang ... (sinnigerweise endet der Film dann auch mit dem Abspann rückwärts. Erst die Logos und Danksagungen, dann die Musik, Producer und am Ende die Darsteller ...)

An den Dreien stellen sich die Regeln der gegenseitigen Anziehungskräfte dar: kurz gesagt - frei nach Fehlfarben - »was ich haben will, das krieg ich nicht, und was ich kriegen kann, das gefällt mir nicht.« Dann ist da noch die vierte Hauptperson, die anonyme Liebesbriefschreiberin, hinter der Sean fälschlicherweise Lauren vermutet. In einer sehr schönen, in einer sehr beängstigenden Szene, nimmt diese sich in einer Badewanne das Leben ... und zum ersten Mal wird es völlig still in diesem Film ...

Und mittendrin ein Film im Film: Victor, der Ex von Lauren, auf Europa-Trip in Zeitraffer: London, Paris, Barcelona, Rom, Florenz, wieder London: überall der oberflächliche Amerikaner im alten Europa: ausser Vögeln und Drogen nichts im Sinn ... da wird jeder Ami hassenswert.

Ausserdem Swoosie Kurtz und Faye Dunaway in einem wunderbaren Cameo-Auftritt: Die Damen sind genauso drogenabhängig wie der Nachwuchs: ... hier, willst du eine Pille? ... was ist das denn? ... ach, ist doch egal ...

Jetzt versucht er bei dem Kleindealer Sean zu landen, doch der ist nur an Lauren interssiert ...
die Mamis Swoosie Kurtz und Faye Dunaway lassen auch nicht anbrennen ...