der junge Richard wird auf der Strasse von Orson Welles engagiert ...

Manhattan in den 1930er Jahren. Der Theatre District zwischen der 40sten und 54sten Strasse erlebt seine Hochzeit. Einer der schillerndsten Stars dieser Zeit ist Orson Welles - Schauspieler, Regisseur, Visionär und Gründer des legendären Mercury Theatre. Auch der junge Richard träumt von einer Karriere am Broadway und ergattert durch einen glücklichen Zufall eine kleine Rolle in dem Stück JULIUS CAESAR von William Shakespeare, dessen Premiere Welles gerade vorbereitet. Doch die schillernde New Yorker Theaterwelt entpuppt sich als hartes Pflaster: Der geniale wie herrische Orson Welles führt ein hartes Regiment auf und hinter der Bühne und verfolgt seine künstlerischen Ziele gnadenlos. Neid, Missgunst und Konkurrenzkämpfe beherrschen den Probenalltag. Als sich Richard auch noch in die ehrgeizige Regieassistentin Sonja Jones verliebt, wird er unwissentlich zum Rivalen des genialen Multitalents. Ein ungleicher Kampf beginnt ...


Tatsächlich legte Orson Welles 1937 mit seiner bahnbrechenden Inszenierung von JULIUS CAESAR am Mercury Theatre den Grundstein für seinen späteren Erfolg. Um diese Atmosphäre so realistisch und detailgetreu wie möglich wieder zu geben, hat Richard Linklater und sein Team sowohl im Drehbuch als auch in der Kulisse grössten Wert auf Authentizität gelegt. Angefangen bei der Bühne des Mercury, die liebevoll rekonstruiert wurde, bis hin zu der gesamten Inszenierung und ihren Beteiligten, wurde versucht alles so authentisch und nahe wie möglich an der Realität zu halten. Einzig die Figuren des jungen Richard und der schönen Sonja sind in den 30ern nicht belegt ...
... der gerade Shakespeares Julias Caesar inszeniert ...
das Stück wird in NAZI-Uniformen gespielt ...
Richard verliebt sich in die Regie-Assistentin Sonja ...
doch auch Orson hat ein Auge auf sie geworfen ...