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- Marlene Dietrich - Her own Song
- D 2002 100 Min.
- Regie: J. David Riva
- Buch: Karin Kearns
- Dokumentation u.a. mit: Burt Bacharach, Beate Klarsfeld, Hildegard Knef, Maria Riva, Volker
Schlöndorff, Nicholas von Sternberg
- Kamera: Adolfo Bartoli, Christine Burrill, Uli Kudicke
- Schnitt: William Haugse, Katharina Schmidt (s.a. «House Of Boys»)
- Musik: Gernot Rothenbach
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Der Film von ihrem Enkel J. David Riva setzt mit bis dato unveröffentlichten
Materialien aus dem privaten Nachlass und einer erlesenen Schar
von Interviewpartnern neue Akzente. Erstmalig liegt der Fokus
auch in der politischen Mission der Dietrich und ihrer Motivation
von Hollywood an die Kriegsschauplätze in Europa zu wechseln und
einen Großteil ihrer Kraft dem Kampf gegen Hitler-Deutschland
zu widmen. Ausgehend vom überschäumenden Klima ihrer Geburtsstadt
Berlin der 20-er und 30-er Jahre folgen wir dem Star über die
ersten Erfolge nach Hollywood. Dort wird sie Anlaufstelle und
Hilfe für unzählige Emigranten und darüber wächst auch ihr politisches
Bewusstsein, dass dann auch zu dem unermüdlichen, über mehrer
Jahre dauernden Engagement in der amerikanischen Truppenbetreuung
führte. Marlene Dietrich war im Troß der GIs von General Patton
eine der ersten Zivilisten, die das eroberte Deutschland betreten
konnten und das dokumentierte Wiedersehen mit ihrer im zerstörten
Berlin verbliebenen Mutter ist sicherlich einer der beeindruckendsten
Momente des Films. Da sind aber auch ihre Liebesgeschichte mit
Jean Gabin, die Konzerte vor den GIs, Auftritte im Nachkriegs-Warschau,
der Moment als Marlene Diertrich in Tel Aviv wagt, das erste mal
auf einer Bühne in Israel deutsch zu singen, Wiederbegegnungen
mit »ihren« GIs in Las Vegas, ihre selbstgewählte Isolation im
Alter bis hin zu ihrer Beerdigung in Berlin
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