Die Geschichte handelt von einer heterosexuellen und von einer
lesbischen Frau: der extravaganten Kyoko, die lebt, wie es ihr
gefällt, und von Chinatsu, die ihr Leben auf Fotografien wie in
einem Tagebuch festhält. Die beiden wohnen zusammen in einem abgelegenen
Haus. Sie gehen zusammen aus, rauchen Joints und arbeiten gelegentlich
als Häschen in Nachtclubs, um ihre Rechnungen zu bezahlen. Kyoko
verliebt sich in Sakamoto, den Inhaber eines Geschäfts für tropische
Fische, der sich jedoch nicht für sie interessiert. Dann verliebt
sich Chinatsu in Kyoko, die wiederum vorgibt, ihre Liebe nicht
zu bemerken. Chinatsu fühlt sich in ihrer Sexualität völlig verloren.
Ganz allmählich ändert sich ihre Beziehung. Aber werden sie miteinander
auskommen?
«Ich dachte, ich könnte die Geschichte besser vermitteln, wenn
eine der Frauen lesbisch ist, und hoffe, daß der Film die Zuschauer
dazu anregt, über die eigene Sexualität, die man nicht beeinflussen
kann, nachzudenken. Außerdem wollte ich in meinem ersten Film
etwas beschreiben, was mir vertraut ist; deshalb wählte ich die
einzigartige Atmosphäre, die nur zwischen zwei Frauen entstehen
kann.« Kaze Shindô