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Schauspieler Ignacio arbeitete seine Vergangenheit auf ...
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Regisseur Enrique erinnert sich ...
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Madrid 1980: Der Erfolgsregisseur Enrique Goded leidet an Schreibstau.
Beim Durchsuchen der Tageszeitung nach einer Geschichte für seinen
nächsten Film bekommt er unverhofft Besuch von einem arbeitslosen
Schauspieler namens Ángel, der vorgibt Enriques Jugendfreund Ignacio
Rodríguez zu sein. Mit ihm war Enrique einst auf derselben Klosterschule.
Seither haben sie sich nie mehr gesehen.
Ignacio, der Ángel genannt werden möchte, weil dies seiner Filmkarriere förderlich
sein soll, unterbreitet ihm ein Drehbuch. »La Visita« erzählt von seiner Kindheit im Kloster, dem sexuellem Missbrauch
von Padre Manolo und der heimlichen Liebe, die sich zwischen ihm
und Enrique damals entwickelt hat. Enrique weiss sofort, er hat
den Stoff für seinen nächsten Film und die Dreharbeiten beginnen
...
Der neueste Film von Almodóvar ist verschachtelt wie eine Babuschka.
Er spielt in drei Dekaden, vermischt Film-im-Film mit Gedanken
und lässt Vergangenheit und Gegenwart in einander fliessen. Der
Zuschauer darf eine Geschichte entpuzzeln in deren Verlauf Opfer
zu Tätern werden und sich alles um Ignacio dreht, der in drei
Inkarnationen auftritt ... outnow.ch
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die verängstigten Klosterschüler ...
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»...in der Kurzgeschichte findet Enrique seine eigene Vergangenheit
wieder. Er erinnert sich an den geliebten Schulfreund Ignacio
und an Pater Manolo, der sie beide missbrauchte. Die Rückblenden
in die Schulzeit stellen die stärksten Momente des Films dar,
eine faszinierende Mischung aus Fiktion und Realität, zarter erster
Liebe und bösartiger Lust, Schönheit und Schmerz. Ergreifendes
Melodrama wechselt fließend in beißende Satire, so z.B. in der
Szene, in der Enrique Pater Manolo ein Geburtstagsständchen bringen
muss. Der kleine Chorknabe steht alleine vor der Priesterschar
und singt in schmelzendem Sopran von liebevollen Gärtnern während
der alte Kinderschänder vor Rührung echte Tränen weint ...«
Hendrike Bake programmkino.de
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