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| Engel Freunde Liebhaber. Die vier Kurzfilme von Jan Krüger
erzählen beobachtend und oft überraschend von der Nähe und der
Distanz, von Abhängigkeiten und dem Außer-Sich-Sein in Beziehungen
und Freundschaften unter Jungs, Männern und Engeln. Jan Krüger, geboren 1973 in Aachen, Absolvent der Kölner Kunsthochschule für Medien, ist ein großes Talent des neuen deutschen Films. Seine Filme stehen vor allem im Ausland schon für eine neue Richtung und ein neues Selbstbewusstsein des deutschen Kinos. Seine hier zusammengestellten Kurzfilme zeigen warum ... |
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Entstanden an der Kunsthochschule für Medien Köln als Musikvideo für Udo Lindenberg. Ein schwebender, tänzerischer schwuler Bilderreigen, der in seinen grobkörnigen Schwarzweiß-Aufnahmen an die Ästhetik von Derek Jarman erinnert. Jan Krügers ?Nähe und Distanz-Thema spiegelt sich im Brecht-Gedicht: »Engel verführt man gar nicht oder schnell.« Das Gedicht erschien 1948 und wurde von Brecht scherzhaft mit »Thomas Mann« unterzeichnet. Eine Provokation des bürgerlichen Schwulen und politisch Konservativen, allerdings zu Lebzeiten nicht veröffentlicht. |
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Originaltext von Bertolt Brecht Bertolt Brecht, 1948 |
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»Eine Jungen-Freundschaft, pendelnd zwischen Kameradschaft und Erotik: der kurze, ungeheuer intensive Film zeigt kostbare Augenblicke dieser Verbindung zweier Heranwachsender, Erinnerungssplitter, scheinbar zusammenhanglose Momentaufnahmen, die nicht einer konventionellen, narrativen Logik folgen. Es entsteht so etwas wie ein Porträt dieser Freundschaft, in der sich Faszination, Neugierde, Treue und Verrat, und ein uneingestandenes Gefühl echter Liebe mischen. FREUNDE enthält in seiner lakonischen Dichte, in seiner Knappheit die Dramatik eines ganzen Jugendromans, mit dem Abschied von der Kindheit und dem Gang ins Ungewisse.« Jury-Begründung Nominierung für den Förderpreis für den besten Absolventen-Spielfilm 2001 |
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Im Auftrag des Internationalen Filmfestivals Rotterdam 2006, zu Ehren von Michael Haneke im Rahmen von ?Meet the Maestro Zwei Männer in einer Liebesbeziehung. In nur wenigen Sätzen und Gesten scheinen ihre gemeinsame Vergangenheit auf, ihre Sehnsüchte, ihre Zweifel. Vielleicht geht es aber auch weniger um die Männer. Vielleicht geht es um uns selber, um das Hinschauen an sich |
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