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Cate Blanchett ist Jude Quinn und Bob Dylan 4 ...
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Bob Dylan, schillernde Ikone des Folk, Rock und Pop, tritt hier
gleich sechsfach in Erscheinung. Als 11-jähriger Singer-Songwriter
(Marcus Carl Franklin) reist er Ende der 50er Jahre durchs Land
wie einst die schwarzen Blues-Legenden. Mit 19 ist er ein scharfzüngiger
Poet (Ben Whishaw), wenig später ein erfolgreicher Folk-Troubadour
(Christian Bale) im pulsierenden Greenwich Village der frühen
60er. Kaum als Stimme einer neuen Generation gefeiert, erfindet
er sich als Bandleader (Cate Blanchett) neu und stösst seine Fans
mit elektrifiziertem Rock vor den Kopf. Er reüssiert als Schauspieler
(Heath Ledger), scheitert als Familienvater, gerät als christlicher
Prediger in Vergessenheit und taucht wieder auf im Hinterland
von Missouri: als in die Jahre gekommener Outlaw (Richard Gere),
der sich noch einmal auf die Reise macht
Regisseur Todd Haynes verknüpft diese Geschichten zu einer raffiniert
verschachtelten, herrlich unkonventionellen Filmbiografie. Selbst
so facettenreich und widersprüchlich wie sein Gegenstand, porträtiert
IM NOT THERE Bob Dylan als faszinierend vielfältige Persönlichkeit,
als charismatischen, rätselhaften, widerspenstigen Star, der in
keine Kategorie passt: Kaum glaubt man, ihn verstanden zu haben,
ist er schon weitergezogen und längst ein Anderer ...
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