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- Ich, Tomek
- »Swinki / Piggies« PL / D 2009 94 Min. frei ab 16
- Regie: Robert Glinski
- Buch: Joanna Didik, Robert Glinski
- mit: Filip Garbac, Anna Kulej, Daniel Furmaniak, Rolf Hoppe, Dorota
Wierzbicka, Bogdan Koca
- Kamera: Petro Aleksowski
- Schnitt: Krzysztof Szpetmanski
- Musik: Cornelius Renz
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Der 15-jährige Tomek lebt in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze.
Durch seinen besten Freund gerät Tomek ins Strichermilieu. Er
prostituiert sich, um mit dem Geld die Anerkennung vor allem seiner
gleichaltrigen Freundin Marta zu erlangen. Zu spät muss er erkennen,
dass alles im Leben seinen Preis hat. Und der Preis, den Tomek
zu zahlen hat, ist hoch ...
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eigentlich plante Tomek einen alten Grenzturm zu einem Observatorium
umzubauen, doch es fehlt das Geld ...
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über seinen Schulfreund Ciemny gerät er in die örtliche grenzüberschreitende
Stricherszene ...
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Tomek ist fünfzehn. Er lebt an der polnischdeutschen Grenze und
träumt von einem Observatorium, das er zusammen mit anderen Jugendlichen
und seinem ehemaligen Deutschlehrer aufbauen will. In einigen
Wochen ist der Merkur zu sehen. Doch leider fehlt das Geld für
ein ordentliches Teleskop. Die Schule weigert sich, das nötige
Geld bereitzustellen. Und auch der örtliche Pfarrer möchte die
sonntägliche Kollekte lieber für barmherzige Werke verwenden.
Tomek ist enttäuscht. Er geht nicht mehr zum Astronomieclub und
schwänzt nun auch die Jugendstunden beim Pfarrer. In der einzigen
Disco im Ort, im »Zodiak«, hat er die gleichaltrige Marta kennen
gelernt und sich in sie verliebt. Zusammen verbringen sie nun
jede freie Minute. Marta ist voller Energie. Sie will ihre Jugend
nicht verschlafen, wie sie sagt, träumt von schicken Klamotten
und Veneers, und Keramikverblendungen für die Zähne, wie bei einem
Hollywoodstar.
Tomek verspricht ihr das Geld für die teure Behandlung zu besorgen.
Aber woher? Tomek nimmt jeden Job auf dem Markt an, verkauft Spargel
und Gartenzwerge an deutsche Grenztouristen. Der Erlös ist minimal.
Doch er will sich vor Marta nicht die Blösse geben und als Verlierer
dastehen. Tomek bittet seinen besten Freund Ciemny um einen Kredit.
Ciemny lehnt ab. Er hat das Geld schwer verdient. Als Stricher
bietet er sich älteren Männern im »Zodiak« an. Vielleicht borgt
ihm Borys, der Zuhälter, ja was, sagt Ciemny. Doch auch Borys
gibt Tomek kein Geld. Stattdessen bietet er ihm einen Job an.
Für einen Moment zögert Tomek, doch dann nimmt er Borys Angebot
an. Tomek bekommt seinen ersten Klienten. Diese Grenzüberschreitung
ist folgenschwer und löst keines seiner Probleme. Die Spirale
führt Tomek weiter abwärts. Marta verlässt Tomek für den älteren
Arek. Max, ein Klient, vergewaltigt Tomek und bringt ihn dabei
fast um. Doch Tomek gibt nicht auf - er beginnt selbst, als Zuhälter
zu arbeiten und schreckt nicht davor zurück, seinen Freund Ciemny
damit in Gefahr zu bringen. Tomek muss auf schmerzhafte Weise
feststellen, dass alles im Leben einen Preis hat und Tomek bezahlt
ihn mit seiner Jugend ...
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Tomek kann dem schnell verdienten Geld nicht widerstehen ...
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doch der Job ist nicht ungefährlich ...
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