• Das traurige Leben der Gloria S.
  • D 2011 • 75 Min. • frei ab 12
  • Regie: Ute Schall, Christine Gross
  • Buch: Ute Schall, Christine Gross, Anna Kremser
  • mit: Christine Groß, Nina Kronjäger, Margarita Broich (s.a. »Vier Fenster«), Susan Todd, Sean Patten, Inga Busch
  • Kamera: Hannes Francke
  • Schnitt: Silke Gräf, Ute Schall
  • Musik: Roman Ott Quartett
Theaterschauspielerin Gloria Schneider schlägt sich so durchs Leben ...
Filmregisseurin Charlotte hat eine künstlerische Krise - also will sie mal einen richtig politischen Film machen und tief in das Leben sozial benachteiligter Frauen eintauchen. Auf der Suche nach einer alleinerziehenden Hartz-IV-Empfängerin lernt sie Gloria Schneider kennen, die auf den ersten Blick ein ideal trauriges Leben zu führen scheint. Was Charlotte nicht weiss: Gloria Schneider ist eine (mässig erfolgreiche) Off-Theater-Schauspielerin, die beim Casting ihre wirklich prekär lebenden Mitbewerberinnen mühelos mit einer falschen Lebensgeschichte an die Wand spielt und sich Charlotte schnell als Idealbesetzung empfiehlt. Aber wirklich gut geht es Gloria tatsächlich nicht: Das Geld ist knapp, die Freundin genervt und ihre Theatergruppe alles andere als talentiert. Gloria braucht diesen Film und Charlotte eine traurige Heldin ­ also wird gedreht, bis der Schwindel auffliegt ...
und Regisseurin Charlotte will einen Film über eine alleinerziehende Hartz IV-Empfängerin drehen ...
DAS TRAURIGE LEBEN DER GLORIA S. ist eine durchgeknallte, bitterböse Komödie über starke Frauen in der Krise, zwischen Glamour und Hartz IV, Kunst und Katastrophen, schlechtem Theater und dem harten Leben. Die Regisseurinnen Ute Schall und Christine Gross haben Erfahrungen mit der FrauenFilmgruppe hangover ltd.* und der Berliner Volksbühne gemacht und wissen genau, wovon sie erzählen!
nachdem Gloria sich die Hauptrolle erschwindelt hat, läuft alles aus dem Ruder ...