30 Jahre nach »Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«:
Aileen (16), Angel (23) und Daniel (25) haben sich in die Anonymität
der Grossstadt Berlin geflüchtet. Ihr Aktionsraum ist die Gegend
um den Bahnhof Zoo. Sie müssen sich täglich das Geld für ihre
Drogensucht beschaffen und kommen in Notunterkünften, bei Bekannten
oder bei Stammfreiern unter.
Sie haben Sehnsüchte und Wünsche und für ihr Leben einen vagen
Plan, aber es bleibt eine Baustelle, so wie die Welt, in der sie
sich laufend neu zurechtfinden müssen: eine Welt der Übergänge
und Zwischenräume, der Strassen, Nischen und Geschäfte, wo Körper
wenig zählen, Freundschaften dafür umso mehr ...
Sebastian Heidingers Debütfilm wirft einen klaren, ungeschönten,
aber keineswegs sensationsgierigen Blick auf die heutigen Kinder
vom Bahnhof Zoo.