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Paris, Mitte der 30er Jahre: Fluchtpunkt für Exilanten aus dem »Dritten Reich«. In einer Atmosphäre von Hoffnung, Furcht, Liebe, Erotik, Kunst und Verrat tanzen die deutschen Flüchtlinge auf dem Vulkan. Unter ihnen sind Kommunisten, Anarchisten und Abenteurer, Gefährdete oder Verlorene wie Martin Korella, ein begabter Dichter mit homoerotischer Neigung. Während Martin am Rauschgift zugrunde geht, kämpft seine idealistische Jugendfreundin, die Berliner Schauspielerin und Chansonette Marion von Kammer, agitierend und rezitierend gegen Hitler-Deutschland - ein lebensgefährliches Unterfangen, denn auch in Paris sind die Agenten der Gestapo aktiv. Klaus Mann (1906 - 1949) hat seinen großen autobiographischen Emigrationsroman Der Vulkan, »ein Bild deutscher Entwurzelung und Wanderung, gesehen und gemalt à la Jean Cocteau« (Thomas Mann, der Vater), 1939 in einem New Yorker Hotelzimmer niedergeschrieben. Veröffentlicht wurde er, wie schon der drei Jahre zuvor entstandene Mephisto, in einem kleinen Amsterdamer Verlag. Zu Manns Lebzeiten wurde kein einziges seiner Werke in Nachkriegsdeutschland publiziert ... |
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