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Sie hängen in den Clubs herum, klappern die Bordelle ab und düsen
im Cabriolet durch die nächtlichen Strassen. Sie leben von kleinen
Diebstählen und lesen am Omonia-Platz Freier auf ... Das sind die zumindest offensichtlichen Eigenschaften,
die die Mitglieder einer Gruppe von jungen ?Pontioi miteinander verbindet - griechische Russen, die von der Schwarzmeerküste
stammen und jetzt in Menidi leben, einem verarmten, heruntergekommenen
Viertel am westlichen Stadtrand Athens. Vor ein paar Jahren sind
sie aus Kasachstan nach Griechenland eingewandert. Seither fühlen
sie sich in ihrer neuen Heimat als Ausgeschlossene, obwohl sie
- wie ihr Anführer Sasha immer wieder betont - griechische Vorfahren
haben. Sie sind auf Abenteuer scharf, die Großstadt empfinden
sie als Herausforderung. Eine verführerische Macht geht von ihr
aus, wie sie da so vor ihnen liegt. Dementsprechend legen sie
los und machen vor nichts Halt. Nur Sasha hat den Mut, sich einzugestehen,
daß dieses Leben nicht ewig so weitergehen kann, daß es nur ein
Übergang ist, der ihn der Erfüllung seiner wahren Träume näherbringen
soll. Und tatsächlich lösen sich all ihre Gemeinsamkeiten auf,
als sie mit jener skrupellosen Welt in Konflikt geraten, die sie
vom Stadtrand aus erobern wollten ...
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