• Alles wegen Benjamin
  • »Tu verras, ça te passera« aka »À Cause d’un Garçon« aka »You’ll get over it«
  • Frankreich 2001/2002 • 90 Min. • franz.O.m.U. • DVD
  • Regie: Fabrice Cazeneuve
  • Buch: Vincent Molina
  • mit: Julien Baumgartner, Julia Maraval, Francois Comar, Jérémie Elkaïm (s.a. »Presque Rien - Sommer wie Winter«), Patrick Bonnel, Christiane Millet
  • Kamera: Stephan Massis
  • Schnitt: Jean-Pierre Bloc
  • Musik: Michel Portal

Ursprünglich für das französische Fernsehen produziert, bringt dankenswerter Weise Salzgeber Medien dieses Coming Out der etwas anderen Art in DVD-Projektion mit dt. Untertiteln ins Kino:

Vincent Molina ist sechzehn Jahre und schwul. Er hat auch einen heimlichen Freund für Sex, aber eine glückliche Zweier-Beziehung ist das nicht. In der städtischen Schwulen-Szene in den Bars, fühlt er sich auch eher als Frischfleisch-Ware, was zu seiner allgemeinen Verwirrung beiträgt. Alle anderen - Freunde, Freundin, Eltern - wissen nichts von Vincents Geheimnis. In der Schule ist er beliebt und im Schwimmverein der Beste seines Jahrgangs. Doch dann kommt ein neuer Schüler an die Schule: Benjamin. Benjamin gibt den Intellektuellen, Anzug, Drei-Tage-Bart, goutiert surrealistische Poesie im Stile Verlaines und Baudelaires (Comte de Lautréaments »Les Chants de Maldoror«) und übt natürlich sofort eine unglaubliche Anziehungskraft auf Vincent aus. Ausgetauschte tiefe Blicke und offensichtliches Interesse lassen Vincent annehmen, einen anderen, attraktiven Schwulen gefunden zu haben. Doch nach dem ersten Kuss, zieht Benjamin sich merkwürdigerweise zurück ... Aber das Techtelmechtel der beiden ist den Schulkameraden nicht verborgen geblieben, plötzlich ist Vincent unfreiwilligerweise geoutet. Besonders die (arabischen) Schwimmer seines Schwimmvereins, wollen ihn nicht mehr mittrainieren lassen ... schliesslich erfahren auch die Eltern davon, und Vincent muss lernen, mit dieser völlig neuen Situation umzugehen ...

An Vincents Schule taucht plötzlich ein neuer Schüler auf ... und zieht sofort das Interesse Vincents auf sich ...
nachdem sich am Ende herausgestellt hat, dass Benjamin auch schwul ist, sich nur von Vincents Drängen überfordert fühlte ...
Vincent registriert jedes kleinste Detail an dem Neuen und tauscht tiefe Blicke aus ...
wird aus den Beiden ... ein Paar!
This sensitive, gentle French drama examines the issue of a teen coming out of the closet from nearly every conceivable angle. Vincent (Baumgartner) is the school swimming champion with a loving girlfriend Noemie (Maraval) and a loyal best friend and teammate Stephane (Comar). But when a new kid at school (Eklaim) figures out that he's gay, his life unravels around him. Noemie is of course very confused, Stephane sticks by him, and his parents (Bonnel and Millet) struggle to help. On the other hand, his thug-boxer big brother (Michel) is incensed, as are the other members of the swim team. There are several other wrinkles, other characters both sympathetic and adversarial, and the path is not remotely smooth for Vincent as he just tries to be himself. The attractive young cast is quite
good--not always great, but capturing the characters well and leading us through the story in a welcome understated way. This isn't a political treatise on homosexuality; it's written and directed as a personal drama about coming of age in a very difficult way. Homophobia, gay-bashing, bigotry and prejudice are all touched on without overdoing it. And the reactions from Vincent's family, friends and teachers are startlingly realistic. Sure, it starts to wallow a bit, drifting down a couple of unnecessary sideroads here and there, and the ending is tad too tidy. But the emotions are real--this is a moving film that hopefully might help someone who really needs to hear what it has to say ... Rich Cline - http://www.shadowsonthewall.co.uk
Vincent versucht verzweifelt das hingeschmierte »Molina ist eine Schwuchtel« in der Schule zu entfernen, beobachtet von Benjamin ...
Noch mehr Bilder und Infos über Jérémie ElkaÏm gibt’s unter: www.chez.com/filmoelkaim