|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
- Love is the Devil - Study for a Portrait of Francis Bacon
- UK 1997 89 Min.
- Regie: John Maybury (s.a. »Edge Of Love«)
- Buch: John Maybury
- mit: Sir Derek Jacobi (Francis Bacon) (s.a. »Gladiator«), Daniel Craig (George Dyer)(s.a. »Elizabeth«), Tilda Swinton (Muriel Belcher)(s.a. »Edward II« und »Caravaggio« oder »The Deep End« und »Derek«), Anne Lambton (Isabell Rawthorne)
- Kamera: John Mathieson (s.a. »Gladiator«)
- Schnitt: Daniel Goddard
- Musik: Ryuichi Sakamoto
|
|
|
|
|
There is no Beauty without the Wound
Swinging London 1964: Der berühmte Künstler Francis Bacon (s.a. »Form und Exzess«) überrascht den jungen Ganoven George Dyer, als dieser in sein
Atelier einbricht. Statt ihn jedoch der Polizei auszuliefern,
macht er ihn zu seinem Liebhaber. Bacon, erfolgreich und umstritten,
ist Zentrum einer Bohème von Künstlern, Fotografen, Literaten,
Modellen und Lustknaben,
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
die ihn hofieren und um seine Aufmerksamkeit buhlen. Dyer, der
Kleinkriminelle aus dem Arbeiterviertel, entdeckt eine neue Welt:
Eine Welt, in der er sich unwohl fühlt, die ihn jedoch magisch
anzieht. Dyer wird zum Modell und zur Muse des Malers; er inspiriert
den Künstler zu einigen seiner besten und erfolgreichsten Portraits.
Doch Bacon betrügt ihn nach Lust und Laune mit anderen Männern,
|
|
 |
|
|
 |
|
|
|
|
und der intellektuelle Freundeskreis des Künstlers hat nur noch
Spott und Verachtung für den ungebildeten Proletarier übrig. Dyer
betäubt seine Frustration durch immer exzessiveren Konsum von
Alkohol und Drogen und verliert allmählich jeden Halt. Bacon will
Dyer schliesslich als Lover loswerden, ihn allerdings als Modell
halten. Dyer, unfähig die Beziehung zu lösen, zerbricht schliesslich
an ihr. Während Bacon bei der Vernissage einer triumphalen Retrospektive
im Pariser Grand Palais als »der grösste unter den lebenden Künstlern«
gefeiert wird, würgt sein Liebhaber im Hotelzimmer einen todbringeden
Cocktail aus Alkohol und Tabletten hinunter
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
|
|
|
 |
|
|
|