die sieben Damen warten gespannt auf Fanny Ardant
Quicktime-Trailer

Frankreich in den 50ern: In einer verschneiten Villa trifft sich eine Großfamilie, um die Weihnachtstage miteinander zu verbringen. Doch anstatt der trauten Bescherung findet man das Familienoberhaupt ermordet unter dem Weihnachtsbaum. Die Mörderin kann sich nur unter den acht Frauen befinden, die dem Mann am nächsten standen ... So kurz zum Inhalt ­ die Story ist nicht so wahnsinnig aufregend ­ Ozons Umsetzung um so mehr: acht tolle Schauspielerinnen, jede gibt ein eigenes - die Handlung kommentierendes ­ Chanson zum Besten und spätestens wenn Deneuve (die schon ziemlich rund um die Hüften wird, aber göttlich schön wie immer ist) sich mit Ardant in voller Montur im Flur des Hauses knutschend auf dem Teppich rumwälzt, geht jeder Lesbe (und jedem Schwulen) das Herz auf … und vorher outet sich auch noch die Haushälterin … was will man mehr ?

»Papa t’ es plus dans le coup« gesungen von Ludivine Sagnier
»Pour ne pas vivre seule« gesungen von Firmine Richard
»Message personnel« gesungen von Isabelle Huppert
»Pile ou face« gesungen von Emmanuelle Béart
»A quoi sert de vivre libre« gesungen von Fanny Ardant
»Toi jamais« gesungen von Catherine Deneuve
»Mon amour, mon ami« gesungen von Virginie Ledoyen
»Il n’ y a pas d’ amour heureux« gesungen von Danielle Darrieux

als sie dann auftaucht, legen die beiden Damen ein atemberaubendes Solo auf den Teppich des Hauses ...
Isabelle Huppert spielt ein neurotisches Mauerblümchen